Musik unter Sternen

Magnificat – eine Hand voll Sternenstaub

Un­ter dem Ti­tel «Ma­gni­fi­kat – eine Hand voll Ster­nen­staub» prä­sen­tie­ren die So­pra­nis­tin Gud­run Si­do­nie Otto und Müns­ter­or­ga­nist An­dre­as Lie­big ein von Ma­ria als Him­mels­kö­ni­gin in­spi­rier­tes Pro­gramm, in dem geist­li­che Or­gel- und Vo­kal­wer­ke von Re­nais­sance bis Mo­der­ne raf­fi­niert mit­ein­an­der ver­wo­ben sind. 

So sind In­stru­men­tal­be­ar­bei­tun­gen des Ma­gni­fi­kat – des Lob­ge­sangs der Ma­ria aus dem Lu­kas­evan­ge­li­um – von Gi­ro­la­mo Fres­co­bal­di und J.S. Bach so­wie ver­schie­de­ne Vo­kal­ver­to­nun­gen des Ma­ri­en­ge­bets «Ave-Ma­ria» aus der Ro­man­tik von Ga­bri­el Fau­ré, Charles Goun­od und Ca­mil­le Saint-Saëns zu hö­ren. 

Da­zwi­schen er­klin­gen in raf­fi­nier­ter Ge­gen­über­stel­lung sel­ten auf­ge­führ­te geist­li­che Wer­ke von Ver­tre­tern der spa­ni­schen Re­nais­sance wie An­to­nio de Ca­be­zón und Fran­cis­co Cor­rea de Arau­xo, über Kir­chen­so­na­ten von W.A. Mo­zart bis zu Vo­kal­ver­to­nun­gen von Tex­ten der mit­tel­al­ter­li­chen Mys­ti­ke­rin Hil­de­gard von Bin­gen aus der Fe­der der re­nom­mier­ten zeit­ge­nös­si­schen Kom­po­nis­tin So­fia Gubaidulina.

Wie im­mer lädt im An­schluss an das Kon­zert ein klei­ner Ape­ro zum Aus­tausch über das Ge­hör­te und zur Be­geg­nung mit den Künst­lern ein.

Do­mi­ni­que v. Hahn, Kirchenpflege