Das grösste Böse ist, wenn du vergissest, dass du ein Königssohn bist.
In der Enge des Selbst kann kein Gebet gedeihen.
Alles – Oben und Unten – ist eine Einheit. «Ich bin das Gebet», spricht die Schechina.
Der Mensch kann «Genug!» sagen zu der Vielfältigkeit in sich.
Der Himmel von heute ist die Erde von morgen.
Weil er in der Welt die Wonne nicht gefühlt hat, fühlt er auch die Wonnen des Paradieses nicht.
Jeder soll wissen und bedenken, dass er in der Welt einzig ist in seiner Beschaffenheit und kein ihm Gleicher war je im Leben, denn wäre je ein Gleicher gewesen, dann brauchte er nicht zu sein.
Gott finden heisst den Weg finden, der ohne Grenze ist.
Wirken kann der Mensch an der Erlösung der Welt.
Alle Menschen sind die Stätten wandernder Seelen. In vielen Wesen wohnen sie und streben von Gestalt zu Gestalt nach der Vollendung.
Gott waltet im Menschen, wie er im Chaos waltete zur Zeit der werdenden Welt.
Durch heiliges Schaffen und heiligen Genuss vollzieht sich die Erlösung der Welt.
Es gibt einen Dienst, den nur die Gemeinde vollbringen kann.
Denn Gott will gesucht werden, und wie könnte er nicht gefunden werden wollen?
Der Mensch ist eine Leiter, gestellt auf die Erde und ihr Haupt rührt an den Himmel.
Aus jeder Tat wird ein Engel geboren, ein guter oder ein böser.
In jedem Menschen ist Köstliches, das in keinem anderen ist.
Wer Seiner voll ist, in dem hat Gott keinen Raum.
Ein Zaddik sprach: Wenn heute der Messias kommt und sagt: «Du bist besser als die anderen», dann sag ihm: «Du bist nicht der Messias.»