Chassidischer Adventskalender

Ein beson­de­rer digi­ta­ler Advents­ka­len­der lädt in die­sem Jahr dazu ein, die Advents­zeit aus einem unge­wohn­ten Blick­win­kel zu erle­ben: inspi­riert von Tex­ten aus den Legen­den des Baal­schem nach Mar­tin Buber ver­bin­den sich christ­li­che Weih­nachts­bot­schaft und jüdi­sche Mys­tik zu einem über­ra­schen­den, berüh­ren­den Gesamtklang.

Warum ein sol­cher Zugang? Weil die Geschichte Jesu nur vor dem rei­chen Hin­ter­grund sei­ner jüdi­schen Her­kunft voll­stän­dig zu ver­ste­hen ist. Die chas­si­di­schen Legen­den und Leh­ren krei­sen um den gros­sen Mythos der Beru­fung – um den Beru­fe­nen und den Beru­fen­den, um das End­li­che, das sich dem Unend­li­chen öff­net, und um den Unend­li­chen, der das End­li­che sucht und braucht.

Diese spi­ri­tu­elle Span­nung, die­ses tiefe gegen­sei­tige Ver­wo­ben­sein von Mensch und Gott, erhält im Advents­ka­len­der eine neue, zeit­ge­mässe Ausdrucksform.

Jeden Tag öff­net sich ein digi­ta­les Tür­chen mit einem aus­ge­wähl­ten Zitat sowie einem beglei­ten­den Kom­men­tar von Pfar­rer Tho­mas Mory. Die Texte wer­den von ver­schie­de­nen Spre­che­rin­nen und Spre­chern inter­pre­tiert, dar­un­ter auch Jugend­li­che aus Arle­sheim, deren Stim­men den täg­li­chen Impul­sen eine fri­sche, authen­ti­sche Note ver­lei­hen. Das Intro zu den Zita­ten spielt Thilo Mus­ter auf der Orgel. So ent­steht ein Advents­ka­len­der, der nicht nur auf Weih­nach­ten vor­be­rei­tet, son­dern zugleich Brü­cken baut: zwi­schen Tra­di­tio­nen, Gene­ra­tio­nen und spi­ri­tu­el­len Perspektiven.

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